Emmertsgrunder Kultursommer groovt mit Nana

Die Jazz-Rock-Funk-Formation "Groovin`Nana" lockt 140 Gäste beim Emmertsgrunder Kultursommer an.
Groovin`Nana beim Emmertsgrunder Kultursommer (Foto Michi Steinke)

Einen vorläufigen Höhepunkt erreicht der Emmertsgrunder Kultursommer am vergangenen Samstag bei wunderbarem Wetter, blauem Himmel, einer äußerst lebendigen Jazz-Rock-Funk-Formation mit dem Namen „Groovin´Nana“ – und gezählten 140 Besucherinnen und Besuchern. Nicht wenige davon kamen deshalb aus ganz Heidelberg und nicht nur vom Emmertsgrund. Dieses Konzert hat auch die Boule-Gruppe aus dem Augustinum musikalisch animiert, die nach dem Konzert begleitet von einer Mundharmonika spontan Volkslieder sang. Der Berg singt und klingt …

So viel Glück hatte das Veranstalter-Team nicht immer: Einige Abende waren gar zu heiß, manche komplett verregnet und mussten in Windeseile ins Medienzentrum verlagert werden. Dafür hat der Kultursommer ein tolerantes und mitfühlendes Publikum, das auch Verspätungen beim Beginn nicht übel nimmt und auch spontane Ortswechsel mitmacht – oder im Regen tanzt.

Jede Menge unterschiedlicher Kultur und 20 Veranstaltungen mit geschätzt etwa 1000 Besucher:innen und Besuchern gab es bisher, darunter klassische Konzerte im Augustinum, Big Band-Jazz mit der Galapagos Big Band, Fußball Comedy mit Uwe Binder, Literatur mit einem der bekanntesten Popliteraten Deutschlands, Eckhart Nickel, und Ira Peter mit einer Lesung über Russlanddeutsche und der Entstehung von Vorurteilen, Rap und Hip Hop mit dem Team um Serkan Gelgec, ukrainisch-deutscher Akkordeon-Jazz vom Boxberg und einen Break Dance-Workshop mit dem Heidelberger Stadttheater.

Aber nicht nur arrivierte Künstlerinnen und Künstler waren zu Gast, auch die Gäste selbst haben beim Offenen Singen zusammen mit dem Nachbarschaftssingen vom Emmertsgrund und dem großartig aufgelegten Liederkellner Charly Hanenberg mit Gesang und Gitarre aktiv mitgewirkt. Auch dann, als der Interimschorleiter plötzlich aus unerklärlichen Gründen verschwand und nicht mehr auffindbar war.

Aber auch neue Formate wie die Workhop- und Snackmeile für Schülerinnen und Schüler in Verbindung mit einer Tanzvorführung und Hafer mahlen und einem leckeren Obstsalat zur Belohnung wurden angenommen. Mehr als 120 Personen zog alleine diese Veranstaltung an einem der heißesten Tage mit 37 Grad an.

Noch ist der Kultursommer nicht vorüber. Am nächsten Wochenende singt Annette Haring bekannte Songs zur Gitarre, die Leimener Stadt- und Feuerwehrkapelle spielt am Samstag auf, bevor am letzten Augustwochenende mit der Newcomer-Band „Darf der Kleine eine Scheibe Wurst“ (29. August) und am Samstag der japanischen Trommelgruppe „Taiko“ und der original-kubanischen Band „Coppelia“ (beide am 30. August) der diesjährige Kultursommer endet. Alle Veranstaltungen haben weiterhin freien Eintritt und sind auf der Seite „www.emmertsgrund.de“ aufgeführt. (Alle Fotos: Michi Steinke)

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Nach dem Pressetermin für den Dritten Kultursommer im Emmertsgrund halten die Beteiligten auf der Freilichtbühne für die Veranstaltungen das Ankündigungsplakat hoch. Von links: Max Hilker, Kulturreferent Augustinum; Fritz Zernick, Stadtteilverein Emmertsgrund; Martina Pfister, Kulturbürgermeisterin; Elisabeth Schladitz, Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg; David Hilkert, Stadtteilmanagement, und Christoph Ecken, HeidelBerg-Café. Foto: Karin Weinmann-Abel
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