Emmertsgrunder Kultursommer 2026

Nach dem Pressetermin für den Dritten Kultursommer im Emmertsgrund halten die Beteiligten auf der Freilichtbühne für die Veranstaltungen das Ankündigungsplakat hoch. Von links: Max Hilker, Kulturreferent Augustinum; Fritz Zernick, Stadtteilverein Emmertsgrund; Martina Pfister, Kulturbürgermeisterin; Elisabeth Schladitz, Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg; David Hilkert, Stadtteilmanagement, und Christoph Ecken, HeidelBerg-Café. Foto: Karin Weinmann-Abel
Nach dem Pressetermin für den Dritten Kultursommer im Emmertsgrund halten die Beteiligten auf der Freilichtbühne für die Veranstaltungen das Ankündigungsplakat hoch. Von links: Max Hilker, Kulturreferent Augustinum; Fritz Zernick, Stadtteilverein Emmertsgrund; Martina Pfister, Kulturbürgermeisterin; Elisabeth Schladitz, Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg; David Hilkert, Stadtteilmanagement, und Christoph Ecken, HeidelBerg-Café. Foto: Karin Weinmann-Abel

Der 3. Emmertsgrunder Kultursommer startet am 5. Juli und läuft bis zum 30. August 2026

Auch in diesem Sommer verwandelt sich der Emmertsgrund wieder in eine lebendige Bühne unter freiem Himmel. Unter dem Motto „Gemeinsam Kultur entdecken“ lädt der Kultursommer auf dem Vorplatz des Bürgerhauses Emmertsgrund (Forum 1) zu Konzerten, Theater, Film und vielem mehr ein.

Den Auftakt macht am 5. Juli Taiko Heidelberg gemeinsam mit den Moko-Chören – ein Eröffnungsabend, bei dem japanische Trommelkunst auf mehrstimmigen Chorgesang trifft. Wie schon in den vergangenen Jahren wird Heidelbergs Kulturbürgermeisterin Martina Pfister den Kultursommer mit einem Grußwort eröffnen.

Der Juli hat einiges zu bieten: Am 17. Juli findet im HeidelBERG-Café eine besondere Gesprächsveranstaltung statt – unter dem Titel „Deportation, Verlust und Neubeginn“ werden Erfahrungen von Russlanddeutschen und Tschetscheninnen und Tschetschenen sichtbar gemacht. Das Theater und Orchester Heidelberg bringt wenig später mit „Die Gießkanne“ – nach dem Buch von Saša Stanišić – eine szenische Lesung auf die Kultursommer-Bühne. Nur zwei Tage danach entführt die Band Coppélia das Publikum nach Havanna – Son Cubano mit warmen Rhythmen, leidenschaftlichem Gesang und mitreißender Energie. Der Heidelberger HardChor sorgt am 26. Juli für einen Abend der besonderen Art: Seit über drei Jahrzehnten verbinden die Männer um Dirigent Bernhard Bentgens klangschöne Stimmen mit skurrilem Humor – ihr neues Programm „Nicht mein Zirkus“ jongliert mit Männerschicksalen, Alltagsabsurditäten und Liedgut von Queen bis Herbert Grönemeyer. Den krönenden Abschluss des Julis macht die Galapagos Big Band – die Heidelberger Jazz-Legende ist inzwischen fester Bestandteil des Kultursommers und begeistert seit fast 50 Jahren mit dem Besten aus der großen Welt des Jazz.

Der August knüpft nahtlos daran an: Mantralounge – vier Musiker direkt aus dem Emmertsgrund – eröffnen den Monat mit warmen Klangwelten aus Lounge und World Music, bevor Groovin‘ Nanna mit ihrem mitreißenden Mix aus Groove, Soul und Funk für heiße Sommerabende sorgt. Mit NuovoConAlma bringt Bandleader Bas van Dijk sein Latinjazz-Septett auf den Emmertsgrund – südamerikanische Rhythmen treffen auf neu interpretierte Jazzstandards. Curry Beat, die bei jeder Ausgabe des Kultursommers dabei sind, bringen wie gewohnt ihren groovigen Mix aus Rock, Funk und Reggae mit. Dazwischen lädt das beliebte WoandersKino zu einem Filmabend unter freiem Himmel ein. Den Abschluss des gesamten Kultursommers macht schließlich The Shades of Soul.

Ein weiterer Bestandteil des diesjährigen Kultursommers ist Literatur: Aus dem Kurzgeschichten-Wettbewerb von Molli Hiesinger sind vier Autorinnen und Autoren hervorgegangen, die neue Werke präsentieren – begleitet von passender Musik. Rund um einen der Wettbewerbs-Autoren hat sich zudem der neue Literaturkreis „Riot Writers“ gebildet, der ebenfalls beim Kultursommer auftreten wird.

Für das leibliche Wohl sorgt das HeidelbERG-Café. Den Eintrittspreis kann jeder selbst bestimmen – es gilt das Pay-what-you-want-Prinzip. Das Programm ist auf www.emmertsgrund.de zu finden.

Text: Stadtteilmanagement Emmertsgrund
Foto: Karin Weinmann-Abel

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