„Kirche Kunterbunt auf dem Berg“: mit Herz, Kreativität und Freude
Bunte Materialien, neugierige Kinder und eine offene Einladung zum Mitmachen prägten die „Kirche Kunterbunt auf dem Berg“. Die Evangelische Lukasgemeinde hatte am Boxbergring 101 am Samstag, den 31. Januar, von 14:30 bis 17:00 Uhr Kinder und ihre Familien aus Emmertsgrund und Boxberg zu einem besonderen und erlebnisreichen Beisammensein eingeladen. Ziel war es, Kirche in einer offenen, kreativen und gemeinschaftlichen Form erfahrbar zu machen und Begegnung zu ermöglichen.
Kreativ, lebendig und generationsübergreifend
Schon beim Ankommen war die Atmosphäre herzlich und einladend. Ehrenamtliche begrüßten die Gäste persönlich, erklärten den Ablauf und machten Mut zum Mitmachen. Nach der Begrüßung durch Diakonin Anne Seiler und einer fröhlichen musikalischen Auftaktaktion wurden verschiedene Kreativstationen vorgestellt, die von engagierten Helferinnen und Helfern betreut wurden. Mit viel Fantasie entstanden Ketten aus Glasperlen als Fensterdekoration, kleine Figuren aus zermörserten Eierkartons, auf die Samen gelegt wurden, sowie zerbrochene Kekse, die mit Zuckerguss „repariert“ und anschließend genußvoll verspeist wurden. Ein besonderes Highlight war eine selbstgebaute Murmelbahn aus Papprollen, die mit persönlichen Wünschen für sich selbst, für andere oder für die Welt beschriftet werden konnten. Am Schluß wurden die schönsten Werke ausgestellt und natürlich auch die Murmelbahn getestet.
Gemeinschaft erleben
Die Veranstaltung stand unter der Jahreslosung „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch das Programm. Eltern bastelten gemeinsam mit ihren Kindern, Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft kamen miteinander ins Gespräch, und jede und jeder war willkommen. Nach einer gemeinsamen Feier mit Musik, Gesang und Bewegung klang die Veranstaltung bei einem reichhaltigen Buffet aus, zu dem viele etwas beigesteuert hatten.
„Kirche Kunterbunt“ zeigte, wie Kirche heute sein kann: offen, bunt, niedrigschwellig und nah an den Menschen in den Bergstadtteilen.
Text und Fotos: Inga Seischab






