Emmertsgrunder Familien organisierten einen Lebendigen Advent
Erfreulich lang ist die diesjährige Veranstaltungsliste der „Initiative von Menschen für Menschen für Begegnung und Miteinander“. Traditionell ruft die evangelische Lukas-Gemeinde in den Bergstadtteilen dazu auf, die Adventszeit lebendig zu gestalten. In der Regel beteiligen sich daran viele Einrichtungen, vereinzelt aber auch Privatleute. Diese nachbarschaftlich organisierten Angebote verströmten, so Pfarrerin Carmen Sanftleben in ihrem Aufruf, „einen besonderen Charme“. Angeregt durch ein Gespräch mit der Pfarrerin beim Seniorenherbst hatten sich die Emmertsgrunder Familien Weinmann-Abel/Hippelein, Libner und Grosser Gedanken darüber gemacht, wie man den „Lebendigen Advent“ halb privat, halb öffentlich gestalten könne. Das Motto lautete „Ermutigung“ in einer schwierigen Zeit. Dazu wurde Wolf Biermanns Lied mit eben diesem Titel an der Gitarre vorgetragen. Weitere Lieder wurden im Duett oder als Chor gesungen. Es gab Lesungen, und zu fortgeschrittener Stunde auch einen Austausch zu der Frage „Wie hältst du’s mit der Religion?“ Ein buntes Völkchen aus mehr oder weniger Bekannten erzählte über sich, sodass neue Bekanntschaften geschlossen werden konnten. Sogar ein Wiedererkennen zweier Personen nach Jahrzehnten des Abstands gab es. Rückmeldungen reichten von „ein (wunder-)schöner Abend“ über „harmonisch“ und „besinnlich“ bis zum Dank für die „Aufmerksamkeit, die da reingeflossen ist“.
Text: Karin Weinmann-Abel
Fotos: Maria Grosser, Karin Weinmann-Abel






