In der „Wilden Werkstatt“ können Kinder ihr eigenes Buch drucken

Spende der Sparkasse Heidelberg
Die Pädagoginnen Hannah Kurzenberger, Janine Fröbe und Naomi Held (v.l.n.r.) nahmen zusammen mit den Kindern die Spende der Sparkasse Heidelberg von Regionalleiter Sascha Lindenblatt entgegen.

„Schon beim ersten Besuch waren wir von dem Projekt begeistert“, erinnert sich Sparkassen-Regionalleiter Sascha Lindenblatt an seinen Termin in der „Wilden Werkstatt“ auf dem Boxberg. Kinder im Grundschulalter können in den Räumen des Stadtteilvereins am Boxbergring nach Herzenslust zeichnen, malen, Linoldrucke herstellen und Texte mit der Schreibmaschine zu Papier bringen. Es herrscht große Betriebsamkeit, und den eifrigen Mädchen und Jungen ist anzusehen, dass sie einen Riesenspaß bei ihrer Beschäftigung haben. Das Werkstatt-Projekt wird von ehrenamtlichen Kräften geleitet und wird sehr gut angenommen: bis zu 20 Mädchen und Jungen nehmen an den Terminen teil.

„Wir bieten hier ein kostenfreies Angebot für Grundschüler zwischen sechs und zehn Jahren“, beschreiben die Projektleiterinnen die Druck-Werkstatt, und die Kinder sind begeistert. Sie bringen hier ihre eigene Geschichte zu Papier, schreiben Texte und drucken dazu passende Bilder als Linoldruck. Am Ende entsteht mit Hilfe der Erwachsenen daraus ein Buch, das sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Die Kursleiterinnen sind größtenteils Pädagoginnen, die sich selbst hier mit ebenso großer Begeisterung wie die Kinder engagieren. Die Sparkasse Heidelberg unterstützt die Wilde Werkstatt nun mit einem Geldbetrag und ermöglicht damit die Anschaffung eines Scanners. „Wir können damit die von den Kindern erstellten Bücher duplizieren und im zweiten Schritt eine Bibliothek aufbauen. „So können sich neu hinzukommende Kinder Anregungen für ihre eigenen Projekte holen“.

Während die Idee anfangs über das Stadtteilprojekt „Mach mit“ finanziert werden konnte, ist die Initiative jetzt verstärkt auf Spenden angewiesen. „Die Unterstützung der Sparkasse Heidelberg ist für uns alle eine schöne Bestätigung unserer Arbeit!“, bedankten sich die ehrenamtlichen Kursleiterinnen.

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