Offizieller Auftakt zum Projekt „Gemeinsam für den Emmertsgrund“
Den Beginn eines vielversprechenden Projektes läutete Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen im großen Saal des Bürgerhauses höchstpersönlich ein: den Workshop „Gemeinsam für den Emmertsgrund“. Gefördert vom Land Baden-Württemberg und unterstützt von den Ämtern für Chancengleichheit einerseits und Stadtentwicklung andrerseits sowie dem Bildungsverein Mosaik Deutschland sollen Menschen im Stadtteil erreicht werden, die sich seither noch nicht angesprochen fühlten. Dazu zählten vor allem Bewohner mit Migrationsgeschichte. Man wolle Bewährtes erhalten, darauf aufbauen und Neues schaffen. Angebote sollten der Lebenswirklichkeit der Menschen angepasst werden und nachhaltig wirken. Die Leitfrage solle lauten: „Mein Emmertsgrund – dein Emmertsgrund?“
Dem Workshop vorangangen waren bereits etliche Einzelgespräche und mehrere Treffen, darunter ein Fest zur Heidelberger Langen Nacht der Demokratie in der Emmertsgrundpassage.
Auf diesem „Markt der Möglichkeiten“ stellten sich ehrenamtliche Einrichtungen und städtische Initiativen speziell den Passagebewohnern vor.
Das Förderprogramm ist insgesamt auf zwei Jahre angelegt. Es stellt Gelder für Personal- und Sachmittel zur Verfügung. Damit könnten, so die Sprecher für den Workshop, Danijel Cubelic und Ethem Ebrem, passgenaue Beteiligungs- und Kommunikationsformate entstehen. Bereits Engagierte könnten als Mulitplikatoren und Brückenbauer qualifiziert werden. Angeleitet und moderiert von Sarah Wolf aus dem Beratungsbüro Sven Fries machten sich die Workshopteilnehmer in unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen an die Arbeit.
Text: Karin Weinmann-Abel

Foto: Weinmann-Abel.

Foto: Sakhno.




