Die Em-Box-Redaktion trifft Ahmadiyya-Gemeinde

Bindeglieder zwischen den Vertretern der Ahmadiyya-Gemeinde und der Em-Box-Redaktion sind der stellvertretende Vorsitzende des Emmertsgrunder Bürgervereins TES, Jaswinder Pal-Rath (l.) und Redaktiosmitarbeiter Ahmed Abdalla (r.). Pressesprecher Furqan Basharat, Student Rakib, Imam Basel Aslam und Student Ata (v.l.) informierten über ihre Arbeit und ihre Ziele. wa, Foto: hhh
Bindeglieder zwischen den Vertretern der Ahmadiyya-Gemeinde und der Em-Box-Redaktion sind der stellvertretende Vorsitzende des Emmertsgrunder Bürgervereins TES, Jaswinder Pal-Rath (l.) und Redaktiosmitarbeiter Ahmed Abdalla (r.). Pressesprecher Furqan Basharat, Student Rakib, Imam Basel Aslam und Student Ata (v.l.) informierten über ihre Arbeit und ihre Ziele. wa, Foto: hhh

Eine große durchaus freudige Überraschung war für die Redaktionsmitglieder der Em-Box, dass ihrer Einladung zu einem Kennenlernen gleich vier Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde folgten: zwei Mitglieder der Jugendorganisation sowie der Pressesprecher und der Imam der gesamten Gemeinde. So hieß es also umziehen aus dem kleinen Redaktionsbüro in Forum 5 in den größeren Raum des Kulturkreises. Aus ihm war die Stadtteilzeitung Em-Box vor 30 Jahren hervorgegangen, und auch dieser hatte sich immer schon die Ziele Vernetzung und Integration an die Fahnen geheftet.

Wie sich im Verlauf des Gespräches herausstellte, verfolgt die Ahmadiyya-Gemeinde ebensolche Ziele, leben doch rund 150 ihrer Mitglieder auf dem Boxberg und Emmertsgrund. Auch in der Vergangenheit gab es bereits Kontakte auf ehrenamtlicher Ebene von beiden Seiten. Bei aller Unterschiedlichkeit galt es immer, die Gemeinsamkeiten zu entdecken. Daraus hervorgehend könnte es genügend Themen geben, die für eine Stadtteilzeitung interessant sind, so dass man sich nach einer Stunde Gespräch in lockerer Atmosphäre mit dem guten Gefühl voneinander verabschiedete: Eine Zusammenarbeit bei der Em-Box könnte sowohl für die Ahmadiyya-Gemeinde als auch die Bergbevölkerung fruchtbar sein.

Text: Weinmann-Abel

Kurzinformation zur AMJ:

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat wurde 1889 in Qadian (Indien) als Reformgemeinde im Islam gegründet. Seither setzt sie sich für Frieden, Toleranz, die Wahrung der Menschenrechte auf jedem Gebiet des menschlichen Lebens und eine Trennung von Politik und Religion ein. In Deutschland gehört die AMJ zu der ältesten und mit über 50.000 Mitgliedern zu den größten islamischen Organisationen und hat als erste islamische Gemeinde auch den Körperschaftsstatus des öffentlichen Rechts erlangt. Mit dem Selbstverständnis als Teil der Deutschen Zivilgesellschaft initiiert die Jugendorganisation Dialog- und Aufklärungsinitiativen, Benefizläufe zugunsten von Hilfsorganisationen oder die Straßenkehraktion zum Neujahr.

PM AMJ

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