Großer Feuerwehreinsatz der Berufsfeuerwehr Heidelberg
Der große Löschzug der Berufsfeuerwehr Heidelberg, mehrere Polizeifahrzeuge und Rettungswagen sind am Vormittag des 2. August, einem Sonntag, auf dem Weg zu einem Großeinsatz in der Emmertsgrundpassage 31.
Umfangreicher Brand
Was war geschehen? Nach vorliegenden Informationen wurde ein umfangreicher Brand in einem der oberen Geschosse des Gebäudes EP 31 gemeldet, verursacht durch einen technischen Defekt eines auf dem Balkon befindlichen Haushaltsgerätes. Sehr schnell breiteten sich die Flammen vorwiegend über die Außenfassade in die umliegenden Wohnungen aus, diese mussten evakuiert werden. Glücklicherweise wurde niemand ernsthaft verletzt, zwei Personen mit leichten Rauchgasvergiftungen konnten Vorort behandelt werden. Die Höhe des Brandschadens wird mit rund 300.000 Euro beziffert.
Weitreichende Folgen
Weitreichend sind die Folgen des Brandes, denn insgesamt sechs Wohnungen sind vorerst nicht bewohnbar, für die dort lebenden Familien mussten kurzfristig Ersatzunterkünfte gefunden und zur Verfügung gestellt werden. Noch ungewiss ist der Zeitpunkt, zu dem eine Rückkehr in die eigene Wohnung möglich sein wird. Da die Außenfassade zwecks Brandbekämpfung geöffnet werden musste, stehen nun Untersuchungen zu eventuellen Asbestbelastungen an.
Unverständliche Reaktionen in den sozialen Medien
Es sind noch teilweise unabsehbare Probleme, denen die betroffenen Bewohner in der nächsten Zeit ausgesetzt sein werden, hier kann es um Existenzen, um ein Wegbrechen von Lebensplänen gehen. Umso unverständlicher, dass – noch während die Löscharbeiten der Berufsfeuerwehr liefen – in einem einschlägigen Online-Forum des Emmertsgrunds ganz offen rassistische, verhöhnende Beleidigungen und hämische Kommentare gegenüber den von den Brandschäden betroffenen Bewohnern der Emmertsgrundpassage 31 eintrafen.
Allen betroffenen Personen des Brandes ist eine zeitnahe Rückkehr in ihre Wohnungen und somit zur Normalität zu wünschen.
Text und Foto: ans




