Vernissage „Grenzenlose Kunst“

Am 9. Oktober, 19 Uhr, führt Dr. Andrea Schmidt-Niemeyer in die Ausstellung der Iranerin Negar Monajati ein. Im Foyer des Bürgersaals Emmertsgrund spielt Zaki Darya Klavier und der Imbiss stammt aus der persischen Küche. Die Ausstellung ist vom 9. Oktober bis zum 25. November im Bürgerhaus Emmertsgrund zu sehen.

Negar Monajati ist eine iranische Künstlerin, geboren 1988 in Teheran. Ihre künstlerische Reise begann vor drei Jahren in Iran, wo sie zwei Jahre lang bei dem renommierten Künstler Mehran Yousefi studierte. Ihre Werke bewegen sich im Bereich des Realismus und verbinden persönliche Ausdrucksformen mit einer tiefen Auseinandersetzung mit Emotionen und der Schönheit von Frauen aus einer weiblichen, zeitgenössischen Perspektive.

Sie arbeitet mit verschiedenen Techniken wie Farbstiften, Acrylfarben und insbesondere Aquarell – ihr bevorzugtes Medium, um die feinen Nuancen weiblicher Gefühle darzustellen. Negar strebt danach, eines Tages „alles“ malen zu können – nicht nur Porträts oder Landschaften. Sie möchte das abbilden, was sich im Inneren der Menschen abspielt. Bisher hat sie an Gruppenausstellungen im Iran, der Türkei und den USA teilgenommen. Die Ausstellung im Emmertsgrund ist ihre erste Einzelausstellung in Deutschland.

Negar Monajati lebt mit Ihrem Ehemann in Heidelberg-Kirchheim –, und sie hat außergewöhnliche Talente. Seit März dieses Jahres hat sie mit ihrem Ehemann am Sprachcafé im HeidelBERG-Café teilgenommen, arbeitet immer mal wieder im HeidelBERG-Café ehrenamtlich im Service mit, macht beim Backteam des Cafés mit und besucht auch den Aquarell-Kurs des Kulturkreises Boxberg-Emmertsgrund. Kürzlich waren sie und ihr Ehemann maßgeblich am Erfolg des Iranischen Abends am 25. September im HeidelBERG-Café beteiligt.

Ihre Zeit in Deutschland sieht sie nicht nur als Phase der Anpassung, sondern als eine Gelegenheit, Sprache, Kultur und Menschen wirklich kennenzulernen. Negar möchte nicht als Migrantin oder Fremde wahrgenommen werden, sondern als Künstlerin, die mit echter Neugier und Empathie auf Menschen zugeht – in dem Wunsch, sie eines Tages so darzustellen, wie sie wirklich sind.

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