Zukunftslabor im Emmertsgrund

„Und zum Schluss werfen wir die Popcorn-Maschine an“, verkündete Claudia den 16 Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe 1, die einen Teil ihrer Pfingstferien damit verbrachten, am Zukunftstlabor MINT teilzunehmen.

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Immerhin interessierten sich auch drei Mädchen dafür, wie man selbst ein einzigartiges Muster entwerfen kann, eine Stickmaschine am Computer programmiert und eine Baumwolltasche damit verziert. „Die bring’ ich meiner Großmutter mit“, meinte die zwölfjährige Jule aus Mannheim stolz darüber, dass sie es geschafft hat. Sogar leuchtende Designs waren möglich. „Das kann man auch mit T-Shirts oder Schreibmäppchen machen“, ist zu erfahren.

Auch  Erik und Mohammed, Schulfreunde in der 6. Klasse der Waldparkschule, der eine aus Rohrbach, der andere aus dem Emmertsgrund, waren mit vollem Eifer bei diesem ersten Ferien-Workshop im Emmertsgrund dabei. Immer hilfreich unterwegs im großen Raum im Untergeschoss von Forum 5: Claudia und Moritz, Mitarbeitende des Vereins „didaktik aktuell“. Vorsitzende des Vereins ist Prof. Dr. Nicole Marmé. Sie und ihr Kollege Dr. Jens-Peter Knemeyer sahen sich die Ergebnisse der vier Tage Arbeit interessiert an. Beide arbeiten an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und sind auf Talentsuche. „Gerade im Emmertsgrund und Boxberg wollen wir Kinder erreichen, die sonst eher keinen Zugang zu solchen Workshops haben“, meint Marmé. Ein großer Vorteil: Alles ist kostenlos. Ebenfalls gratis angedacht ist ein offenes Samstagangebot speziell für die Kinder vom Berg. Über die Schulsozialarbeit hofft man, noch mehr Boxberger und Emmertsgrunder Interessierte zu erreichen.

[wa]

Erik und Mohammed (v.l.) bei der Arbeit (Foto: hhh)

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