150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rohrbach

Die Kameradinnen und Kameraden der Rohrbacher Wehr hießen die Gäste des Festabends herzlich willkommen.
Die Kameradinnen und Kameraden der Rohrbacher Wehr hießen die Gäste des Festabends herzlich willkommen.

Im Bürgerhaus Emmertsgrund feierte die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach mit einem rundum gelungenen Festabend ihre Gründung vor 150 Jahren

„Feiert mit uns 150 Jahre!“ stand als Motto über einem Festabend der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Emmertsgrunder Bürgerhaus. Konkret zu feiern war, dass die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach am 6. Oktober 1876 ins Leben gerufen wurde. Und zwar im Gasthaus Adler in der Hauptstraße, die erst nach der Eingemeindung 1927 zur Rathausstraße wurde.

Im Bürgerhaus Emmertsgrund und damit in einem Stadtteil, der genauso wie der Boxberg zum Einsatzgebiet der Rohrbacher Wehr gehört, wurden die gut 300 geladenen Gäste vom Spielmannszug der Kirchheimer Wehr unter der Leitung von Michael Fanous gleich zum Auftakt musikalisch in Stimmung gebracht. Nicht minder glänzte später der Popchor Heidelberg der Sängereinheit Rohrbach.

Auf dem Programm standen Powerpoint-Präsentationen mit einer Zeitreise durch die Fahrzeuggeschichte sowie eine Theateraufführung zum Feuerwehrgeschehen des vorletzten Jahrhunderts. Und natürlich konnten Festreden nicht außen vor bleiben, wobei es dem aktuellen Rohrbacher Kommandanten Daniel Gärtner vorbehalten blieb, den Redereigen zu eröffnen mit dem Fazit, dass die Abteilung Rohrbach weit mehr sei als eine reine Einsatzmannschaft.

Heidelbergs Feuerwehrchef Heiko Holler, der die Geschichte der Rohrbacher Wehr nach deren Wiedergründung 1952 Revue passieren ließ, bescheinigte dem Jubilar nicht zuletzt dies: „Ihr seid ein unverzichtbarer Grundpfeiler des ehrenamtlichen Engagements in Rohrbach.“

Als Vorsitzender des Stadtteilvereins Rohrbach attestierte Konstantin Waldherr dem Geburtstagskind, vom ersten Tag an nicht nur genuine Aufgaben wie Einsatzbereitschaft, Verantwortung und gelebte Solidarität übernommen zu haben. Sondern darüber hinaus von Anfang an einen Dienst an der Gemeinschaft in Form eines riesigen gesellschaftlichen Engagements zu leisten.

Text und Fotos: Werner Popanda

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