KI im Film

Kann man einen Roboter bauen, der sich im Aussehen und Verhalten von einem echten Menschen kaum mehr unterscheidet?

Drei Wochen lang sollte eine Wissenschaftlerin einen künstlichen Mann auf seine Tauglichkeit hin testen und anschließend ein Gutachten erstellen. Zwar war er auf die Bedürfnisse der Frau hin programmiert, aber möglicherweise auch für die industrielle Serienproduktion geeignet. Vielleicht könnte er sogar dazulernen im Umgang mit der Frau, in deren Wohnung er untergebracht war.

Das ist zusammengefasst der Inhalt des Spielfilms „Ich bin dein Mensch“, den der Kulturkreis Emmertsgrund-Boxberg im Bergcafé zeigte. Welche Fragen sich dabei stellen, wurde anschließend im Publikum heftig diskutiert. Natürlich wandte sich der erste Kommentar direkt an den anwesenden KI-Experten Christoph Cremer: „Das ist doch wohl Science Fiction!“ Wie weit hinein in die Zukunft man noch gehen müsse, um einen dem Menschen so verblüffend ähnlichen Roboter herzustellen, war von Cremer aus seinem für den 24. Februar geplanten Vortrag mit dem Titel „Künstliche Menschen?“ bereits jetzt ansatzweise zu erfahren.

Neben der technischen Frage standen jedoch ethische Fragen aus dem Film im Vordergrund wie „Was ist eigentlich Liebe?“ oder „Was macht den Menschen überhaupt aus?“ oder „Was bedeutet Glück?“ bis hin zu „Ist es nicht ein Zeichen für das Versagen einer Gesellschaft, die heute schon sprechende Roboter in Altenheimen einsetzt, damit Menschen in ihrer Einsamkeit überhaupt genügend Ansprache bekommen?“

In seinem Vortrag „Künstliche Menschen?“ am Dienstag, 24. Februar, um 19:00 Uhr im Medienzentrum, Forum 1, will der Wissenschaftler Prof. Cremer unter anderem preisgeben, was er der Wissenschaftlerin aus dem Film raten würde.

wa

AKTUELL

AKTUELL

Dr. Peter Hammacher, Vorstandmitglied im Stadtteilverein Foto: Stella Unger
Allgemein

Vortrag zum Jahresempfang des Stadtteilvereins Emmertsgrund

Macht es Sinn, die Stadtteilarbeit auf das Ziel „Gute Nachbarschaft“ auszurichten? Und wenn ja – sollte man es? Mit dieser Frage nahm Dr. Peter Hammacher, Vorstandsmitglied des Stadtteivereins Heidelberg-Emmertsgrund, beim Jahresempfang des Stadtteilvereins sein Publikum mit auf eine ebenso kluge wie unterhaltsame Reise durch ein Thema, das uns alle betrifft – oft näher, als uns lieb ist.

Weiterlesen »
Die Künstler Martin Egidi und Augustin Lipp
Kultur

Cello und Marimbaphon auf dem Boxberg

Cello und Marimbaphon? Diese Kombination von Instrumenten hatte kaum eine im Publikum je zuvor gehört. Doch die Reihe re:start im Programm des Heidelberger Frühling ist bekannt für Ungewöhnliches und Neues. So entführte das Duo „naia“, bestehend aus Martin Egidi und Augustin Lipp, die Zuhörenden im evangelischen Gemeindezentrum auf dem Boxberg in ganz neue Klangwelten.

Weiterlesen »
Emmertsgrunder Stadtteilverein lud zum Jahresempfang
Allgemein

Emmertsgrunder Stadtteilverein lud zum Jahresempfang

Beim Jahresempfang des Stadtteilvereins Emmertsgrund im Treff 22 wurde schnell deutlich, worauf es im Stadtteil ankommt: Engagement, Austausch und ein lebendiges Miteinander. Musikalisch begleitet von einem Boxberger Jazz-Trio kamen zahlreiche Gäste zusammen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und nach vorn zu schauen.

Weiterlesen »
Weltgebetstag der Frauen 2026 „Kommt! Bringt euere Last“
Allgemein

Weltgebetstag der Frauen 2026

Der Weltgebetstag, der immer am ersten Freitag im März weltweit Menschen durch einen gemeinsamen Gottesdienst verbindet, steht für gelebte Ökumene. Brücken bauen, Gerechtigkeit und Frieden sind die zentralen Gedanken des Weltgebetstags sowie gemeinsam mit Frauen auf der ganzen Welt um Frieden zu beten.

Weiterlesen »
Symbolfoto Bundesverband Mentor – Die Leselernhelfer e.V.
Allgemein

Lesepaten gesucht

Für die Kinder der Grundschule Emmertsgrund werden noch Lesepaten gesucht

Beim Lesen entdecken wir neue Welten – Lesen macht Freude. Vielen Kinder geht es jedoch nicht so, ihnen fällt das Lesen lernen schwer. In Heidelberg gibt es nun eine Initiative von Freiwilligen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zwischen sieben und zehn Jahren zu verbessern.

Weiterlesen »